VGP 2017 am 23. und 24. September in Ebrach

Schönstes Herbstwetter erwartete die Hundeführer zur VGP in Feld und Wald rund um Ebrach. 15 Gespanne sind angetreten – so viele VGP-Teilnehmer hat kein anderer Langhaarverband in Deutschland und kaum ein anderer Zuchtverein.

26 Aufgaben müssen die Hunde erfüllen, um die Meisterprüfung zu bestehen. Traditionsgemäß beginnt die VGP in Ebrach mit dem „Fuchs über Hindernis“

fuchs hindernisfuchs noppinger

Lindemann’s Centa bringt den Fuchs über Hindernis

 fuchs leofuchs meixner

Auch Schoko von Buchheim und Alegra von der Hutteneiche meistern die Aufgabe mit Bravour. 

 

Die VGP wird an zwei Tagen durchgeführt. Am ersten Tag stehen die Waldfächer und die Wasserarbeit auf dem Programm. Ein Höhepunkt am ersten Tag: Die Schweißfährte. Möglich ist eine Tag- oder eine Übernachtfährte. In jedem Fall muss die Riemenarbeit über 400 Meter gearbeitet werden, mit zwei stumpfwinkligen Haken und einem Wundbett. Soll Verweisen oder Todverbellen zusätzlich geprüft werden, wird nach 400 Metern ein zweites Wundbett angelegt, für die freie Arbeit des Totverbellers und Todverweisers wird von da aus die Fährte um ca. 200 Meter verlängert.

 

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Unter anderem erfolgreich auf der  Schweißfährte: Aldo von Weuleskath und Daico vom Steinbachtal, Minna von Buchheim und Bond von der Frankenhöhe, Fina von den Donauauen, Finn vom Lewitzgrund und Bea von der Frankenhöhe.

 

wald noppinger wald scheuerlein

Lindemann’s Centa und Emma vom Steinbachtal  auf dem Weg zu den so genannten kleinen Waldfächern.

am morgenchristian schmidt

Am zweiten Morgen sind alle schon viel entspannter. 8 Uhr ist Treffpunkt im Suchenlokal „Im alten Bahnhof“. Suchenleiter Christian Schmidt hält noch einmal eine offene Richterbesprechung zur Feldarbeit.

alle gehen

Dann geht's los.

Die Arbeit im Feld beginnt mit dem Suchengang, Bewertet werden der Nasengebrauch, die Suche, das Vorstehen und die Manieren am Wild. Das heißt, der Hund muss stehen bleiben, wenn er an Hühner oder einen Hasen kommt, er darf nicht einspringen und nicht nachprellen.

schmieg bauer effenhauser

In unserer Feldgruppe laufen drei Hunde: Schoko von Buchheim, Kero vom Veybach und Daico vom Steinbachtal.

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Wir arbeiten im Revier von Bert Grebner, ein tolles Revier mit viel Wild. Großen Dank an Bert Grebner, dass wir hier unsere Feldarbeit machen können. Noch schnell ein Foto von unserer Gruppe mit den Richtern, dann geht‘s los.

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Erste Station: der Rübenacker

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Daico vom Steinbachtal zeigt, was er drauf hat 

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 Kero vom Veybach – schöne Suche im Feld, die Richter sind zufrieden mit der Leistung.

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Schoko von Buchheim ist gehorsam am Wild

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Weiter geht's zur nächsten Aufgabe.

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Während Schoko arbeitet, heißt es für die anderen beiden Hunde erstmal warten. Damit alle zum Vorstehen kommen, machen wir uns auf den Weg zum Wildacker.

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Nach so viel Arbeit ist wirklich mal eine Pause erlaubt  - nicht nur für die Hunde, auch die Führer und Richter haben Hunger, Zeit für die Mittagspause. Suchenleiter Christian Schmidt schaut gerade zur rechten Zeit vorbei.

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Das meiste ist jetzt geschafft: noch zwei Disziplinen stehen an. Zunächst das freie Verlorenbringen von Federwild.

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gib ausso is brav

Such voran, für Schoko von Buchheim kein Problem: "Gib aus" -  "So ist's brav"

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Auch Kero vom Veybach meistert die Übung perfekt

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Dann die letzte Arbeit für heute: die Entenschleppe: Was sagt Ihr nun? Ich hab’s geschafft und bin jetzt ein richtiger VGP-Hund.

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Dann wird‘s ernst: Die Richter zücken ihre Büchlein und diskutieren. Die Ergebnisse werden besprochen und den Hundeführern mitgeteilt. Die Prüfung ist geschafft. Ein tolles Gefühl!

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Zurück im Suchenlokal gibt es für Suchenleiter Christian Schmidt ziemlich viel Arbeit. Die Ergebnisse von 12 Hunden müssen bearbeitet und übertragen werden.

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Die Schreibarbeiten dauern, jetzt können alle in Ruhe essen, drinnen und draußen vertreiben sich die Hundeführer und Richter die Zeit mit Ratschen. Wir lassen die wichtigsten Erlebnisse auf der Prüfung noch einmal Revue passieren.

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Er darf natürlich nicht fehlen: Walter Dobner immer dabei.

endlich ergebnisse

Dann ist es soweit: Die Siegerehrung beginnt:

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Bernhard Lindner mit Fina von den Donauauen und Tobias Redlingshöfer mit Bea von der Frankenhöhe

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Michael Hölldobler mit Bond von der Frankenhöhe und Helmut Scheuerlein mit Emma vom Steinbachtal

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Martin Bauer mit Kero vom Veybach und Richard Kreitmeier mit Finn vom Lewitzgrund

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Heike Wegenaer mit Aldo von der Weuleskath und Maximilian Hetzer mit Minna von Buchheim

sebastian meixnermichael noppinger

Sebastian Meixner mit Alegra von der Hutteneiche und Michael Noppinger mit Lindemann’s Centa

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Suchensieger wurde Schoko von Buchheim, geführt von Leo Schmieg. Als Geschenk gab es ein paar edle Tropfen aus dem Taubertal und ein Gemälde, das unser Vorsitzender Norbert Wirsing gestiftet hat.

beste waldarbeitbester erstlingsfuehrer

Die Auszeichnung für die beste Riemenarbeit holte sich Kero vom Veybach, geführt von Martin Bauer. Bester Erstlingsführer war Bern Effenhauser mit Daico vom Steinbachtal.

gruppenbild

Die VGP 2017 war wieder einmal eine rundum gelungene Veranstaltung, zwei tolle Prüfungstage gehen zu Ende.